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Ab dem 3. Juni alle 14 Tage.

Von Sternenstaub zu Marsmikroben: Was untersucht die Astrobiologie?
Wie entsteht Leben im Universum und könnte es auch außerhalb der Erde existieren?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Astrobiologie, ein interdisziplinäres Forschungsfeld an der Schnittstelle von Astronomie, Chemie, Geologie und Biologie. Der Vortrag gibt einen Überblick über zentrale Themen dieses Forschungsfeldes: von den kosmischen Voraussetzungen für die Entstehung von Sternen und Planetensystemen über die Bildung der chemischen Elemente, die Leben ermöglichen, bis hin zur Habitabilität von Planeten.
Dabei wird auch der Frage nachgegangen, warum sich unser Nachbarplanet Mars so anders entwickelte als die Erde und weshalb er nicht zu einer „Erde 2.0″ wurde.
Ob der Rote Planet eventuell trotzdem Leben hervorbrachte und eventuell immer noch beherbergt, ist Gegenstand aktueller astrobiologischer Forschung. Dazu untersuchen Forschende auf der Erde extreme Lebensräume, die als Analoga für marsähnliche Bedingungen dienen, wie etwa die extrem trockenen und salzhaltigen Böden der Atacama-Wüste in Chile. Solche Feldstudien liefern wichtige Hinweise darauf, wo und wie man auf dem Mars nach Leben suchen könnte.
Im Vortrag werden Einblicke gegeben von Forschenden aus Bremen, die in der Atacama-Wüste nach „marsähnlichen“ Mikroorganismen gesucht haben.
Referent: Jacob Heinz, Thomas Müller