
Wie wissen wir, woraus Sterne bestehen und wie heiß sie sind?
Die chemische Zusammensetzung der Sonne und der Sterne war bis in das 19.Jahrhundert hinein ein Rätsel. Zwar hatte Fraunhofer 1814 (davor unabhängig Wollaston 1802) dunkle Linien im Sonnenspektrum entdeckt, aber deren physikalische Interpretation war unbekannt bis zur Entdeckung der Spektralanalyse durch Kirchhoff und Bunsen 1859. Heute können wir mit spezifischen Computermodellen die physikalischen Bedingungen und Zusammensetzung der Atmosphären von Sternen recht detailliert bestimmen.
In meinem Vortrag werde ich kurz beschreiben, wie das funktioniert und welche Informationen man heute aus den Spektren von Sternen erhalten kann.
Prof. Dr. Peter Hauschild
Professor für Astronomie,
Hamburger Sternwarte, Universität Hamburg
